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Tipps

Hier stehen alle Infos, die wir auf unseren Fahrten erFAHRen haben, bzw. die von uns für wichtig erachtet werden. Einiges gilt sicher für alle Länder und einiges ist schon eher länderspezifisch.

Dolomiten (im Juni 2025)

Nachfolgend nun alle unsere Erfahrungen, die wir im Abschlussgespräch unserer Tour gesammelt haben:

  • Grüßen ist ja ein irgendwie eine Pflicht, jedoch haben wir uns schon nach ein paar KM in den Dolomiten darauf eingestellt, dass Sicherheit vor moralischer Verpflichtung steht :-) Allzeit bereit (zur schnellen Reaktion mit beiden Händen am Lenker) hat für uns in in dieser schwierigen Region an Bedeutung gewonnen. So viele Biker wie auf dieser Tour in den Dolomiten, habe ich nur selten gesehen, abends war die Linke vom Grüßen müde.
  • Schnell merkten wir, dass ein Fahren möglichst weit rechts auf unserer Fahrspur äußerst sinnvoll war. Vor allem in unübersichtlichen Kurven. Der nächste Motorradfahrer kommt bestimmt....und einige von denen nehmen es mit ihrem Lebenswillen nicht so genau. Wir haben diese suizidalen Biker einfach vorbei gewunken . Bei unbefestigten engen Passstrassen ist das mit dem möglich weit rechts fahren so eine Sache, vor der Kurve hupen nützt vielleicht, wenn der andere Verkehrteilnehmer bereit ist zuzuhören.
  • Besonders in Italien lassen die Strassenverhältnisse zu Wünschen übrig, teilweise tiefe Schlaglöcher, unbeleuchtete Tunnel mit unbeleuchteten Radfahrern kommen regelmäßig vor. Umsichtiges Fahren ist hier angesagt.
  • Die Dolomiten sind fahrerisch anspruchsvoll. Serpentinen und viele Bergauf-/Bergabpassagen erforderten hohe Konzentration. Ebenfalls eine Gefahr sind die Camper und langsamen Radler auf der Strecke, sie können schon mal einen längeren Stau verursachen. Ein guter zeitpunkt zum Überholen ist direkt nach der Kehre, da sind die Motorräder einfach etwas überlegen.
  • Das Motorrad Abstellen wurde häufig gut überlegt, da häufig unebene Stellen das Abstellen erschwerten. Vor allem an beliebten Passhöhen war es schwierig einen passenden Parkplatz zu finden.
  • Wir haben uns überwiegend an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten, hätte sonst schnell recht teuer werden können, unter 300.- bei kleinsten Regelverstößen (Zebrastreifen missachtet, 10 km/h zu schnell) kommt Du nicht davon....
  • Die Blitzkästen sehen aus wie kleine orange R2D2, also eher einer Mülltonne (mit gefährlichem Inhalt)
  • Bei unserer Tour (3000 km) haben wir nur ganz selten Polizeipräsenz gesehen. Lag sicher aber auch an den Strecken, die gefahren wurden.
  • EC / Kreditkarte reichte zur Bezahlung in der Schweiz, Italien und Frankreich völlig aus.
  • Tankstellen gab es ausreichend und genug. Der Bezahlmodus war unterschiedlich, je nach Anbieter. Mal erst über EC/Karte freischalten lassen, mal erst Tanken und dann Reingehen zum Bezahlen. Wir haben oft abends bei Ankunft getankt, so dass wir morgens einen Punkt weniger auf der ToDo Liste hatten.
  • In Wolkenstein in den Dolomiten ist auf jeden Fall das Cafe Karin zu empfehlen.
  • Die täglichen Dinge des Lebens waren zum Zeitpunkt unserer Reise (2025) ähnlich teurer wie in Deutschland.
  • Die Temparaturen bei unserer Tour lagen zwischen 15 (morgens) und 35 Grad (nachmittags), Regen hatten wir keinen, sicherlich auch Glück gehabt. Auf den Pässen kann es auch schon mal Richtung 5 Grad gehen.
  • Regenzeug hatten wir konstant an Bord oder an (je nach Teilnehmer). Das Wetter sah oft kritisch aus, jedoch bedeuten viele Wolken nicht zwangsläufig auch unmittelbaren Regen in den Bergen, kann sich aber genuso schnell auch wieder ändern.
  • Die Rückfahrt durch Mitteldeutschland - Schäbische Alb - Spessart - Sauerland war interessant und es waren auch durchaus Kurven vorhanden.
  • Deutsch war die Hauptsprache bei der Verständigung. Die meisten unserer Kontaktpersonen konnten Deutsch gut verstehen. In Frankreich und Westitalien sprachen nur die Mitarbeiter ein bisschen Englisch. Einige wichtigge Vokabeln in der Ladessprache im Vorfeld zu lernen wäre wichtig.
  • Und nun allzeit gute Fahrt und vielleicht sehen wir uns irgendwo! Falls Du Fragen hast, melde Dich einfach bei uns.

Norwegen (im Juni 2024)

Nachfolgend nun alle unsere Erfahrungen, die wir im Abschlußgespräch unserer Tour gesammelt haben:

  • Grüßen ist ja ein irgendwie eine Pflicht, jedoch haben wir uns schon nach ein paar KM in Norwegen darauf eingestellt, dass Sicherheit vor moralischer Verpflichtung steht :-) Allzeit bereit (zur schnellen Reaktion mit beiden Händen am Lenker) hat für uns in Norwegen an Bedeutung gewonnen.
  • Schnell merkten wir, dass ein Fahren möglichst weit rechts auf unserer Fahrspur äußerst sinnvoll war. Vor allem in unübersichtlichen Kurven. Der Gegenverkehr auf engen Straßen bestand auch schon mal aus einem etwas größerem LKW, mit dem wir uns nicht wirklich anlegen wollten.
  • Norwegen war fahrerisch anspruchsvoll, also kein leichtes Geläuf. Serpentinen und viele Bergauf-/Bergabpassagen erforderten hohe Konzentration.
  • Das Motorrad Abstellen wurde häufig gut überlegt, da häufig unebene Stellen das Abstellen erschwerten.
  • Wir haben uns überwiegend an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten, hätte sonst schnell recht teuer werden können, unter 300.- bei kleinsten Regelverstößen (Zebrastreifen missachtet, 10 km/h zu schnell) kommt Du nicht davon....
  • In Norwegen sind die Straßen mit einstelligen Nummern bis zu vierstelligen Nummern bezeichnet. Wir haben folgende Erfahrung gemacht: 1stellig=autobahnähnlich / 2stellig=bundesstraßenähnlich / 3stellig=eng und klein, aber überwiegend fein zu fahren, tolle Motorradstrecken / 4stellig=klein, kann auch schon mal Schotter sein, auch für längere Abschnitte
  • Wir haben versucht etwas mehr Abstand, als normalerweise beim hintereinander Fahren, zu halten, bei uns waren Ziegen, 1 Reh, 1 Hund, 1 Kuh mal eben so unverhofft am Start. Ebenfalls wurden Dreck und Steine schon mal auf der Straße liegen gelassen. Querliegende Metall-Stangen in der Fahrbahn (sind gefahrlos zu überfahren) inkl. Gatter links und rechts kündigen erhöhten Wildwechsel an.
  • Fähren sind in Norwegen ein tägliches Fortbewegungsmittel. Bei den kleineren Fähren sind wir einfach in der Wartelinie bis vorne gefahren (wo halt noch was frei war) und dann häufig als erste Gruppe auf die Fähre gefahren. Bezahlt wurde mit EC/Karte an Bord. Bargeld war hier nicht möglich. Die meisten kleinen Fähren kosteten bei unserer Tour 2024 zwischen 3 und 6 Euro. Größere Fähren haben wir vorher online gebucht, das Einchecken hat bei uns so problemlos geklappt.
  • Wenn Spanngurte auf der Fähre zur Sicherung bereit lagen (je nach Fähre unterschiedlich), haben wir diese auch benutzt.
  • Bei unserer Tour (4200 km) haben wir nur ganz selten Polizeipräsenz gesehen. Lag sicher aber auch an den Strecken, die gefahren wurden.
  • EC / Kreditkarte reichte zur Bezahlung in Norwegen völlig aus. Auf unserer Tour hat eine EC Karte auch ein Toilettenhäuschen am Hafen geöffnet. Bargeld wäre nicht nötig gewesen, wurde aber von fast allen noch als Zahlungsmittel akzeptiert. Duschautomaten auf Campingplätze haben wir nicht genutzt.
  • Tankstellen gab es ausreichend und genug. Der Bezahlmodus war unterschiedlich, je nach Anbieter. Mal erst über EC/Karte freischalten lassen, mal erst Tanken und dann Reingehen zum Bezahlen. Wir haben immer abends bei Ankunft getankt, so dass wir morgens einen Punkt weniger auf der ToDo Liste hatten.
  • Die täglichen Dinge des Lebens waren zum Zeitpunkt unserer Reise (2024) ca. 30% teurer als in Deutschland. Pizza im Restaurant waren dann auch schnell mal 240 Kronen (ca. 22 Euro), Hotel kosteten bei unserer Tour ca. 80 - 120 Euro.
  • Wir hatten uns auf Temperaturen zwischen 0 und 30 Grad vorbereitet (Juni 2024) und dieses hat bei uns perfekt gepasst.
  • Regenzeug hatten wir konstant an Bord oder an (je nach Teilnehmer). Das Wetter hat sich auch mehrmals am Tag gravierend geändert. Regen in Norwegen war auch schon mal etwas heftiger und länger andauernd. Tunnel, die sich als Fähre entpuppen waren beim Schutz vor Regen keine wirkliche Hilfe ;-)
  • Unsere Rückfahrt über Schweden und Dänemark war bis auf ein Highlight im Offroadbereich eher fahrerisch langweilig. Landschaftlich jedoch beeindruckend und wunderschön. Nächstes Mal werden wir die Zeit jedoch in Norwegen verbringen und auch mit der Fähre aus Norwegen zurückfahren.
  • Wir haben bei unserer Tour in den durchfahrenen Ländern immer eine Landesfahne am Tourguide-Bike angebracht. Freundliche Reaktionen an allen Orten und willkommene Aufnahme waren garantiert. Insgesamt waren die Skandinavier sehr hilfsbereit und offen zu uns. Gleichzeitig waren auch wir immer freundlich und haben uns als vorbildliche Gäste in ihrem Land präsentiert.
  • Englisch war die Hauptsprache bei der Verständigung. Die meisten unserer Kontaktpersonen konnten Englisch gut verstehen. Google-Translator haben wir nicht einmal gebraucht. Speisekarten waren häufig in der Landessprache, daher haben wir diese dann mit der Translator App per Foto übersetzt.

Und nun allzeit gute Fahrt und vielleicht sehen wir uns irgendwo! Falls Du Fragen hast, melde Dich einfach bei uns.